Den FREIE WÄHLER wird seitens der SPD aktuell vorgeworfen, mit ihren Wahlplakaten zur „Vermüllung“ des Stadtbildes beizutragen. Zu diesem Vorwurf nimmt der FW-Ortsverband Schwalmstadt ausdrücklich Stellung.
Richtig ist: Die FREIE WÄHLER haben viele Plakate aufgehängt. Der Grund dafür ist einfach und transparent – der Ortsverband tritt mit einer Vielzahl engagierter Kandidatinnen und Kandidaten an, die sich mit sogenannten Kopfplakaten persönlich vorstellen möchten. Insgesamt wurden für den Ortsverband 20 unterschiedliche Kopfplakate gestaltet.
Diese Kandidatinnen und Kandidaten möchten sich ehrenamtlich für Schwalmstadt engagieren und Verantwortung übernehmen, etwas verändern und stehen mit ihrem Namen und Gesicht für ihre politischen Ziele ein. Dieses persönliche Engagement sichtbar zu machen, ist ein zentraler Bestandteil eines lebendigen demokratischen Wahlkampfes. Dies ist ein Einsatz, der in dieser Form bei anderen politischen Mitbewerbern nicht erkennbar ist.
Dabei haben sich die FREIE WÄHLER strikt an alle geltenden Auflagen und Fristen zur Plakatierung gehalten. Kritisch sehen wir jedoch, dass Plakate der FREIEN WÄHLER durch Plakate der SPD bewusst überhängt wurden – ein Vorgehen, das dem fairen und demokratischen Wettbewerb widerspricht, so Heiko Lorenz (Stellv. Fraktionsvorsitzender).
Bereits bei der letzten Kommunalwahl erhielt der FW-Ortsverband Schwalmstadt eine offizielle Verwertungsbestätigung für die eingesetzten Hohlkammerplakate. „Uns wurde schriftlich bestätigt, dass durch das Kunststoffrecycling unserer Plakate 934,75 Kilogramm CO₂ eingespart wurden“, erklärt Christian Kaczor, FW-Kandidat auf Listenplatz 9.
Entgegen der weit verbreiteten Annahme bestehen Wahlplakate heute nicht aus Papier oder Pappe, sondern überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen. Dieser eignet sich hervorragend zur Wiederverwertung. Über ein bundesweites Rückgabesystem werden die FREIEN WÄHLER alle Plakate vollständig dem Recycling zuführen, anstatt sie – wie vielerorts üblich – der Verbrennung zuzuführen.
Der Ortsverband Schwalmstadt hatte sich bereits im Vorfeld der Wahl bewusst für dieses umweltfreundliche Entsorgungssystem entschieden. In einer spezialisierten Aufbereitungsanlage werden die Hohlkammerplakate zu hochwertigem Mahlgut verarbeitet und anschließend in neuen Produkten wiederverwendet.
Ein Beispiel dafür ist die Automobilindustrie: Moderne Fahrzeuge bestehen zu einem erheblichen Teil aus recycelten Kunststoffen wie Polypropylen, um Gewicht zu sparen und Ressourcen zu schonen.
„Vielleicht fahren Sie ja schon bald ein Auto, in dem ein ehemaliges Wahlplakat der FREIEN WÄHLER verbaut ist“, sagt Christian Kaczor mit einem Augenzwinkern.